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Berge und Naturparks

Nationalpark Pollino:
Serra del Prete
 
 

Ein Großteil der Basilicata bzw. Lukaniens besteht aus Bergen. Es sind Gegenden die für den Menschen schwer zu erreichen sind und daher ihren wilden Charakter beibehalten konnten. Die Natur ist hier meistens vom Menschen verschont geblieben. Ruhe, frische Luft, weite Wälder und Wiesen machen die Beliebtheit der lukanischen Berge aus. Ein idealer Ort für Trekking, Mountainbiking, Reiten, Klettern und Vogelbeobachtungen. Aber auch die Geschichte, die Traditionen und die lukanische Küche sind in jedem Eck zu finden, stolze Zeugen der Kultur seiner Bewohner.


Der Nationalpark Pollino ist der größte Park Italiens in Bezug auf seine Ausdehnung. Seine Fläche erstreckt sich über ca. 200.000 ha des bergigen kalabrisch-lukanischen Bergmassivs, und seine höchsten Berge sind mehr als 2.200 m hoch. Hohe natürlich Erhebungen, eine herrliche Landschaft und seine Bewohner faszinieren den Besucher. Weite ausgedehnte Buchenwälder und Weißtannen bestimmen das Land wie auch die seltene Loricato-Kiefer, Wahrzeichen des Parks. Leider gibt es nur noch wenige Exemplare dieser Kiefer. Sie wurde nach den Harnischen der römischen Soldaten benannt, weil ihre Rinde diesen gleicht. Weiters gehören zu den Bewohnern des Parks der Königsadler, der Wolf, das Wildschwein, der Uhu, das Stinktier und das Stachelschwein. Zu Beginn des 15. Jhd. haben sich in der Gegend des Vulture und auf dem Hochland des Pollino Albaner angesiedelt. Sie waren auf der Flucht vor den Türken und brachten aus der Heimat ihre Sprache, Religion und den Namen mit. In San Costantino kann man heute noch den religiösen und weltlichen Gesängen lauschen und den Tänzen vom Balkan zuschauen, die begleitet werden vom Dudelsack mit den kurzen Pfeifen.


Im Herzen der Basilicata findet man den Regionalen Park von Gallipoli Cognato und der Lukanischen Dolomiten. Der Park besteht haupt-sächlich aus dem Wald von Gallipoli Cognato, der sich über das gesamte Gebiet erstreckt. Faszinierend auch die Lukanischen Dolomiten, die sich von der Hochebene von Castelmezzano bis nach Pietrapertosa erstrecken. Diese malerische Bergkette wurde im Laufe der Jahrtausende durch Wind und Wetter quasi modelliert. Die felsigen Nadelspitzen und Türme dominieren das Bild des Basento-Tals. Aber in der Basilicata gibt es auch noch andere Gebirgszüge: Die Kette des Sirino im Westen, der Lukanische Apennin zwischen dem Tyrrhenischen und dem Ionischen Meer, der Vulture im Norden und die Berge um Potenza. Diese Berge sind alle von Wäldern bedeckt und dort herrscht auch heute noch die Natur über die Zeit.

 

 
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